Linux-Telefone
Linux ist nicht nur ein beliebtes Betriebssystem für den PC, inzwischen werden auch Telefone mit Linux angeboten. Nokia, Siemens und Sony Ericsson bieten Handys mit Linux an. Allerdings ist nur ein geringer Teil der Mobiltelefone mit Linux ausgerüstet, denn Android hat allen anderen Betriebssystemen für Smartphones längst den Rang abgelaufen. Wer die Anschaffung eines Linux-Telefons plant, kann sich auf der englischsprachigen Internetseite LinuxDevices.com über Mobiltelefone mit Linux informieren. Auf dieser Internetseite befinden sich allerdings einige Telefone mit Android. Daher lohnt es sich, wenn man sich für ein bestimmtes Telefon interessiert, nähere Informationen abzurufen.
Vodafone bietet verschiedene Mobiltelefone mit Linux an, die unter dem Namen Linux-Softphone laufen. Mit diesen Softphones wird das Telefonieren über das Internet möglich, wenn die Funktion VoIP eingerichtet wird. Das Softphone ist kostenlos im Internet erhältlich. Mit dem Betriebssystem Linux hat man den Vorteil, überall in der Welt unter derselben Rufnummer erreichbar zu sein und zum Festnetz-Tarif telefonieren zu können. Wer bereits DSL nutzt, hat einen Brief mit den Zugangsdaten für DSL und Festnetz von Vodafone erhalten und findet dort die Daten für die Konfiguration des VoIP-Telefons. Auf der Internetseite von Vodafone findet man die Konfigurationseinstellungen für das Linux-Softphone.
Das Telefonieren mit Linux über das Internet ist ebenfalls mit Fritz!Box Fon möglich. Um sie zu nutzen, benötigt man einen Festnetz- oder DSL-Anschluss. Wer einen negativen Schufa-Eintrag hat und Fritz!Box Fon nutzen möchte, sollte sich über Festnetz ohne Schufa informieren. In Form eines Prepaid-Vertrages ist dies möglich. Auf das Konto wird ein Guthaben überwiesen. Man kann die Fritz!Box Fon nur solange nutzen, wie Guthaben auf dem Konto vorhanden ist. An die Fritz!Box Fon können mehrere Telefone angeschlossen werden, zusätzlich sind Telefongespräche über das Internet und das Surfen im Internet gleichzeitig möglich. Die Fritz!Box Fon wird über Linux eingerichtet. Die Netzwerkkarte muss so konfiguriert werden, dass sie die IP-Adresse von der Fritz!Box Fon erhält.